Gelenkig durchs Leben

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Die meisten Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an akuten oder chronischen Gelenkschmerzen. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein. Große, tragende Gelenke wie Hüft- und Kniegelenke sind mit fortschreitendem Alter anfällig für Arthrose und oft schmerzhaft betroffen. Schulterschmerzen sind ebenfalls nicht selten, meistens durch die Entzündung von Weichteilen verursacht. Auch die kleinen Zwischenwirbelgelenke der Wirbelsäule machen sich bei vielen Menschen mit Rückenschmerzen bemerkbar und ab dem 50. Lebensjahr sind Schmerzen im Daumen-Sattelgelenk sehr häufig.

Sollten Gelenkschmerzen stets als Alarmzeichen gesehen werden? Zum Glück nicht! Aber bei länger anhaltenden und/oder nächtlichen Schmerzen, sowie bei einer längeren morgendlichen Gelenksteifigkeit bzw. Anlaufschmerz sollte unbedingt eine fachärztliche Beurteilung erfolgen.

Die häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen sind oft durch eine Abnutzung, Verschleiß oder Entzündung bedingt. Arthrose, auch bekannt als Gelenkverschleiß, ist eine der Hauptursachen für Gelenkschmerzen. Dieser schmerzhafte Zustand betrifft vor allem die großen Gelenke wie Hüfte und Knie und tritt häufig im Alter auf. Bei Arthrose wird der Knorpel in den Gelenken abgebaut, was zu Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen führt.

Eine weitere häufige Ursache für Gelenkschmerzen sind Entzündungen, die durch verschiedene Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht verursacht werden können. Entzündungen im Gelenk führen zu Schwellungen, Rötungen und Schmerzen, die oft mit Bewegung verbunden sind. Auch Verletzungen wie Bänderrisse, Meniskusschäden oder Überlastungen können Gelenkschmerzen auslösen.

Unsere Gelenke sind ein wichtiger Bestandteil unseres Bewegungsapparates und tragen dazu bei, dass wir uns frei bewegen können. Es ist daher essenziell, dass wir unsere Muskeln aufbauen und unseren Stütz- und Bewegungsapparat stärken, um Gelenkschmerzen und Verschleiß vorzubeugen. Übergewicht kann zusätzlich belastend für unsere Gelenke sein, da sie so schneller verschleißen. Eine unausgeglichene Körperhaltung durch einseitige Belastungen im Alltag, wie das Tragen von Handtaschen auf nur einer Seite, kann zu Verspannungen führen und die Gelenke einseitig belasten. Es ist wichtig, diese Belastungen zu vermeiden, um die Gesundheit unserer Gelenke zu erhalten.

Psychischer Stress kann ebenfalls Gelenkschmerzen begünstigen, daher ist es wichtig, regelmäßige Pausen einzulegen und Entspannungsübungen in den Alltag zu integrieren. Durch gelenkschonendes Ausdauertraining wie Schwimmen oder Radfahren können wir unsere Gelenke beweglich halten und sie widerstandsfähiger machen. Bei akuten entzündungsbedingten Gelenkschmerzen können kühlende Umschläge mit Pfefferminzöl oder Kälteumschläge eine schmerzlindernde Wirkung haben. Wärmeanwendungen durch Wärmflaschen oder Wärmepflaster können ebenfalls angenehm sein und die Durchblutung fördern, insbesondere bei Gelenkverschleiß.

Es ist wichtig, dass Gelenkschmerzen ernst genommen und nicht ignoriert werden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, weitere Schäden zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern. In vielen Fällen können einfache Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel oder spezielle Hilfsmittel die Beschwerden lindern und die Beweglichkeit wiederherstellen.

Heilsames auf dem Teller

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Gelenkschmerzen. Eine gezielte Ernährungsumstellung kann dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Mobilität zu verbessern. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auf eine kalorienbewusste und ausgewogene Ernährung zu achten. Gute Fette und gesundes Gemüse spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Durch den Abbau von überschüssigem Gewicht können zudem die Gelenke entlastet werden.

Ein wichtiger Aspekt bei einer gelenkschonenden Ernährung ist der Verzehr von ausreichend Gemüse und Obst. Viele Gemüsesorten wie Brokkoli, Spinat und Knoblauch sowie Obstsorten wie Blaubeeren und Orangen enthalten entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe, welche die Beschwerden bei Gelenkschmerzen reduzieren können. Zudem ist es ratsam, ausreichend zu trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und den gesamten Organismus zu unterstützen.

Natürliche Pflanzenöle wie Olivenöl sind eine gesunde Alternative zu den meisten tierischen Erzeugnissen, da sie keine entzündungsfördernden Inhaltsstoffe enthalten. Durch den Verzicht auf Arachidonsäure, eine entzündungsfördernde Fettsäure, können ebenfalls positive Effekte erzielt werden. Diese Fettsäure ist hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch und Eiern enthalten und sollte daher reduziert werden, um Gelenkschmerzen zu mindern.

Übrigens: Hering wirkt sich nach Dr. Feil überaus positiv auf arthrotische Gelenke aus. Achten Sie darauf, dass Hering ein oder zweimal pro Woche auf Ihrem Speiseplan steht. Das Buch „Die Dr. Feil Strategie“ mit vielen Rezepten und Bewegungsübungen können wir wärmstens empfehlen.

Es ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass eine gesunde Ernährung allein nicht ausreicht, um Gelenkschmerzen komplett zu beseitigen. Neben der Ernährungsumstellung spielen auch andere Faktoren wie Bewegung, physiotherapeutische Maßnahmen und gegebenenfalls medikamentöse Therapien eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Gelenkschmerzen. Daher sollte die Ernährung als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts betrachtet werden.

Powersalze für mehr Beweglichkeit

Schüssler Salze sind eine beliebte Ergänzung zur Unterstützung der Aufnahme und Verwertung von Mineralstoffen im Körper. Diese Salze sind schnell verfügbar und wirken auf natürliche Weise, ohne Chemie oder Nebenwirkungen.

Falls Sie selber betroffen sind, sollten Sie die nachfolgend beschriebene Anwendung sicherheitshalber mit einem Arzt besprechen.

Eine häufig empfohlene Kombination besteht aus folgenden Schüßler-Salzen:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6
Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
Nr. 4 Kalium chloratum D6
Nr. 8 Natrium chloratum D6
Nr. 9 Natrium phosphoricum D6
Nr. 11 Silicea D12
Nr. 12 Calcium sulfuricum D6
Nr. 17 Manganum sulfuricum D12

Die Kombination aus den Schüßler-Salzen Nr. 2, 3, 4, 8, 9, 11, 12 und 17 wird oft empfohlen, da sie verschiedene Bereiche im Körper unterstützt.

Vor allem geht es um

  • akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen die einhergehen mit Schmerz, Schwellung und Bewegungseinschränkung

Übrigens, die oben aufgelisteten Mineralstoffe können Sie als Breimischung anwenden. Hierzu nehmen Sie eine hinreichende Menge an Schüßler Tabletten und rühren diese mit etwas Wasser an, bis sich eine quarkähnliche Konsistenz einstellt. Diese Breimischung verteilen Sie auf der betroffenen Stelle und umwickeln das Ganze mit Frischhaltefolie. So kann der Brei nicht so schnell austrocknen und abbröseln. Nach etwa 15 Minuten nehmen Sie die Frischhaltefolie ab und entfernen den Brei. Danach können Sie die betroffene Stelle mit Gel. Creme Regidol oder IP Repair Balsam oder einem anderen Produkt nachpflegen.

Schüssler Salze


Fazit
: Es ist wichtig, dass Menschen mit Gelenkschmerzen aktiv bleiben und regelmäßige Bewegung in ihren Alltag integrieren, um die Gelenke zu stärken und die Mobilität zu erhalten. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressabbau kann ebenfalls dazu beitragen, Gelenkbeschwerden zu reduzieren.


Insgesamt sind Gelenkschmerzen ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Durch gezielte Diagnostik, individuelle Therapieansätze und einen gesunden Lebensstil können die Beschwerden gelindert und die Lebensqualität verbessert werden.
Es ist wichtig, Gelenkschmerzen ernst zu nehmen und frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen, um langfristige Folgen zu vermeiden.


Weiterführende Links


An dieser Stelle möchten wir noch auf ein sehr gutes Buch von Dr. Feil hinweisen:
„Die Dr. Feil Strategie“. Dieses Buch kann schnell gelesen werden und hat eine hohe Informationsdichte.

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